Kunsthandwerk im
Großen Heiligen Kreuz

Das Große Heilige Kreuz war ein 1254 gegründetes Hospital, welches sich der öffentlichen Fürsorge der Alten, Kranken und Armen widmete.

Nach dem Auszug der letzten Bewohnerinnen des alten Hospizes in den 1980ern entschied die Stadt Goslar sich, im Großen Heiligen Kreuz ein Kunsthandwerkerzentrum zu eröffnen.

Nachdem Marit Wangen 1984 eine der kleinen Kammern als Webstübchen eröffnete, entschlossen sich Ingeborg Günther und Charlotte Waltraut Lemke 1985 zunächst auf der Däle des Heiligen Kreuzes Kunsthandwerkermärkte zu veranstalten und anschließend in fünf der Kammern Workshops anzubieten.

Von 1985 bis 1990 wurden alle Gebäudeteile im Zuge der denkmalpflegerischen Betreuung grundlegend restauriert.
Während die Restaurierungen im Gange waren, mussten die Damen mit ihren erfolgreichen Märkten in die alte Küche des Brüdernklosters umziehen, wo sie sich bis 1990 tapfer hielten und bewährten.

Heute bieten verschiedenste Kunsthandwerker in den Kammern ihre handgefertigten Stücke zum Verkauf an und Keramikerin Charlotte Waltraut Lemke ist auch nach 30 Jahren noch aktiv vor Ort.

Jedes Jahr finden außerdem Kunsthandwerker- und Adventsmärkte auf der Däle des Großen Heiligen Kreuzes statt.